Klima- und Umweltschutz

Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde Seevetal

Wie sichern wir die Zukunft unserer Kinder?

Und was können wir in Seevetal dazu beitragen?

Bürgerbeteiligung ist ausdrücklich gewünscht, denn viele Ideen helfen viel um die Zukunft unserer Kinder zu sichern.

Im Rahmen eines Antrags der "Grünen" im Gemeinderat und allen Ausschüssen dreht es sich um Maßnahmen für mehr Klima-,Arten-, Boden- und Gewässerschutz. Die Vorlage inkl. der Beratungsfolge finden sie hier.

Gesucht werden Ideen um Seevetal klimafreundlicher zu gestalten. Alle Bürger sind gerne aufgefordert Ihre Ideen hierzu einzubringen und können sich gerne an die Gemeinde- und Ortsratsmitglieder wenden. 

 

Ideen hierzu sind u.a.:

 

  • Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung
  • Blühwiesen und Blühstreifen an Ackerflächen und Wegen erhalten/ausbauen
  • Baumpatenschaften
  • Nutzung stickoxidarmer Kraftstoffe GTL statt Diesel für gemeindeeigene Fahrzeuge bietet viele Vorteile

Die Ortsratsfraktion in Maschen hat hierzu schon entsprechende Vorschläge erarbeitet:

Vorschläge der Ortsratsfraktion Maschen

 

 

Neue Nachberechnung Decatur-Brücke

Ist die Decatur-Brücke wirklich kaputt oder wurde sie nur kaputt gerechnet?

 

Im Sommer soll das Ergebnis der neuen Nachberechnung vorliegen.

-kann die Decatur-Brücke doch saniert werden?

 

Decatur-Brücke

 

Die Decatur-Brücke

 

Ist die Decatur-Brücke wirklich kaputt oder wurde sie nur kaputt gerechnet?

Viele Bürgerinnen und Bürger können sich nicht erklären, warum die Decatur-Brücke plötzlich nicht mehr standsicher sein soll, denn außer an den Kappen sind keinerlei Schäden erkennbar.

Zur Erläuterung:

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat mit einem Schreiben vom 26.05.2011 (StB17/7192.70/23-1425389) die „Nachrechnungsrichtlinie“ bekannt gegeben. Diese schreibt vor, dass die Standsicherheitsnachweise aller Brücken älteren Baujahres nachgerechnet werden müssen.

Da die Lastannahmen für unsere Brückenbauwerke in den letzten Jahren immer weiter erhöht wurden, fallen nun die meisten älteren Brücken bei der Nachrechnung durch.

So ist es jetzt auch der Decatur-Brücke ergangen. Für die Gehwege beispielsweise wurde das Tragwerk seinerzeit mit einer Lastannahme von 2kN/m² (= 200 kg/m²) dimensioniert. Nach den neuesten Vorschriften müssen Gehwege auf Brücken nun allerdings 5KN/m² zzgl. Sicherheitsspielräume aushalten. Die Bewertung, ob 500 kg pro m² Fußweg eine realistische Annahme ist, oder der lahmenden Brückenbauwirtschaft mit besagter Nachrechnungsrichtlinie auf die Sprünge geholfen werden soll, möchten wir an dieser Stelle dem Leser überlassen.

 

Ostumfahrung in Buchholz

Was kann der Landkreis Harburg tun, um die verkehrliche Situation in Buchholz und Umgebung zu verbessern?

 

 

 

Was kann der Landkreis Harburg tun, um die verkehrliche Situation in Buchholz und Umgebung zu verbessern?

Die FREIE-WÄHLER-Kreistagsfraktion setzt sich für eine Verbesserung der verkehrlichen Situation in der Nordheidestadt Buchholz ein. Folgende Maßnahmen wären sinnvoll:

 

1. Optimierung der Busverkehre: Taktungen der vorhandenen Buslinien überprüfen und optimieren. Ggf. neue Linien installieren.

2. Fahrrandwege: Velorouten einführen, das vorhandene Fahrradwegenetz in Buchholz und Umgebung sanieren und ausbauen.

3. ÖPNV-Schiene: Die neue Verkehrskoordinatorin - Frau Dr. Susanne Dahm - des Landkreises  sollte im Zuge ihrer Arbeit versuchen eine Möglichkeit zu finden, den HVV-Großbereich von Klecken nach Buchholz zu erweitern.

4. Verkehrsleitsystem einführen: Ampelphasen in Abhängigkeit von Rückstaubildungen zeitlich gesteuert anpassen. Umleitungsempfehlungen bei Staubildungen frühzeitig anzeigen.

5. Verbesserung der Parkplatzsituation: Parkleitsystem einführen, mehr Hinweisschilder auf Parkmöglichkeiten aufstellen. Parkplatznachfrage analysieren und ggf. neue Parkplätze insbesondere im Bereich der vorhandenen Kreisstraßen schaffen.

 

6. Bau einer Umgehungsstraße im Osten der Stadt:

Die Beurteilung des Baus einer Umgehungsstraße im Osten von Buchholz zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs ist komplex und stellt sich aus Sicht der FREIEN WÄHLER im Kreistag wie folgt dar:

Die Stadt Buchholz i.d.N. ist ein Mittelzentrum und liegt nicht an einer Hauptverkehrsachse, wie z.B. Winsen/Luhe oder Lüneburg. Die nächstgelegenen Hauptverkehrsadern sind die B3 und die B75, welche weiträumig um die Buchholzer Innenstadt herumgeführt werden. Insofern werden alle Buchholzer Hauptstraßen zu ca. 80% durch innerstädtischen Verkehr beansprucht (R+T, Ergänzung zur Verkehrsuntersuchung, Seite 3). Also nur ca. 20% ist Durchgangsverkehr, der ggf. umgeleitet werden könnte.

Das diese Umleitung mit dem Bau des derzeit diskutierten Ostrings, Variante 7 gelingt ist aus unserer Sicht äußerst fragwürdig, denn die Umgehungsstraße ist doch erheblich länger, als die vorhandene Trasse Canteleu-Brücke - Kirchenstraße - Hamburger Straße. Die Umgehung würde bereits lange vor dem staugefärdeten Innenstadtbereich (=> also ohne Sicht auf ein mögliches Stauende) beginnen und hätte, wegen möglicher Neubaugebiete und diverser Kreuzungspunkte, Abschnitte mit Verzögerungen. Die „alte Route“ (=>Canteleu-Brücke-Kirchenstraße-Hamburger Straße) wäre in der Regel also schneller zu durchfahren, als der Ostring. Wir gehen deshalb davon aus, dass nur kleine Teile des vorhandenen Durchgangsverkehrs die neue Straße benutzen würden. Die Entlastung der „alten Route“ wäre minimal.

Hiervon mal abgesehen ist eine sich zuspitzende Verkehrsproblematik im Innenstadtbereich momentan nicht erkennbar, denn die Verkehrsbelastung an der Canteleu-Brücke, also am kritischsten Punkt der Hauptverkehrsachse Nord-Süd hat sich von 2004 (=> 24.200) zu 2014 (=> 20.900) um 3.300 PKWs/24Std. verringert und ist seitdem weiter rückläufig. (=>PGT 24.10.2014, S. 1). Lt. Gutachten der Logos Ingenieurgesellschaft vom 28.11.13, Seite 23, kommt es während der Hauptverkehrszeiten zu Fahrtzeitverlängerungen von maximal 5-10 Minuten. Auch diese Situation ist nicht so bedenklich, dass es den Bau einer Straße mit Kosten im mittleren zweistelligen Millionenbereich rechtfertigen würde.

Wir sehen deshalb die Notwendigkeit eine Ostumfahrung in Buchholz zu bauen derzeit nicht.

Mit dem geplanten Bau von ca. 1.500 Wohnungen im Osten von Buchholz ist aktuell allerdings ein neues Bewertungs-Kriterium hinzugekommen, welches mit Wirkung auf die vorhandene Straßen-verkehrsinfrastruktur zu untersuchen ist.

Durch die Entwicklung eines Neubaugebietes mit 1.500 Wohnungen würden lt. Statistik über 2.000 PKWs in Buchholz hinzukommen. Da auch für dieses Neubaugebiet davon auszugehen  ist, dass sich etwa 80% des Verkehrs in die Buchholzer Innenstadt ergießen würde, sollten sich alle Beteiligten darüber im Klaren sein, dass nach Fertigstellung eines derart großen Baugebietes alle Hauptstraßen in Buchholz deutlich stärker belastet werden würden, als es momentan noch der Fall ist. Der Verkehrslärm würde in weiten Teilen von Buchholz deutlich zunehmen. Es wäre vermessen anzunehmen, dass eine Umfahrung inkl. Neubaugebiet insgesamt zu einer Entlastung des Innerstädtischen Verkehres führen würde. Hieraus lässt sich folgern, dass bei der Entwicklung besagten Wohngebietes eine zusätzliche Straßeninfrastruktur im Osten der Stadt unumgänglich wäre, damit der Verkehr insbesondere in der Nord-Süd-Achse (=> Canteleu-Brücke-Kirchenstraße-Hamburger Straße) nicht zusammenbricht.   

Im Falle des Baus einer Umfahrungsstraße favorisieren die FREIEN WÄHLER folgende Route:

Neuer Kreisverkehr-Lüneburger Straße/Soltauer Straße =>Am Langen Sal=> über die Bendestorfer Straße=> beim Holzweg über die Bahn und dann bis an den Nordring.

Diese Route hätte im Vergleich zum Ostring-Variante 7 einige Vorsteile:

·        Es wäre nur eine Bahnbrücke erforderlich.

·       Die Flächen für den Straßenneubau wären zum Teil bereits im Eigentum der Stadt Buchholz, dadurch wäre eine erhebliche Kosteneinsparung und Erleichterung beim Grunderwerb möglich.

·        Die großflächige Landschaftszerschneidung der Variante 7 könnte verhindert werden.

·        Die Route wäre deutlich kürzer und würde leichter vom Durchgangsverkehr angenommen werden,  das Stauende wäre in der Regel noch vor der Abbiegeoption sichtbar. Diese Route würde deshalb deutlich stärker vom Durchgangsverkehr angenommen werden, als die Variante 7.    

Finanzierung:

 

Grundsätzlich ist beim Bau neuer Straßen in Buchholz zu prüfen, wer als Träger in Frage kommt und wie die Finanzierung ausgestaltet sein soll, bevor Planungsmittel in den Kreishaushalt eingestellt werden.

 

 

HVV-Großbereich auf die Städte Buchholz und Winsen ausdehnen

Der Landkreis Harburg bringt Kaufkraft und Arbeitskräfte in die Hansestadt Hamburg. Insbesondere die Mittelzentren Winsen und Buchholz werden beim ÖPNV allerdings benachteiligt.

 

 

 

 

ÖPNV im Landkreis Harburg verbessern 

Der Landkreis Harburg bringt Kaufkraft und Arbeitskräfte in die Hansestadt Hamburg. Insbesondere die Mittelzentren Winsen und Buchholz werden beim ÖPNV allerdings benachteiligt.  

Im Norden endet der HVV-Großbereich an den Haltestellen Tanneneck und Meeschensee, etwa 10 km von der Hamburger Stadtgrenze entfernt. Wenn man diesen Maßstab auch im Süden von Hamburg anlegen würde, müsste der HVV-Großbereich in der Heidestadt Buchholz enden, die ebenfalls ca. 10 km vom Hamburger Stadtgebiet entfernt liegt. Der HVV lässt den HVV-Großbereich allerdings bereits in Klecken, also eine Station vorher enden.

Die Fahrtzeit vom Hamburger Hauptbahnhof nach Klecken beträgt 23 Minuten und kostet zurzeit 3,20 €. Wenn man vom Hauptbahnhof nach Buchholz fahren möchte beträgt die Fahrtzeit 27 Minuten, der Fahrpreis ist aber mehr als das doppelt so hoch (7,10 €). Obwohl man nur eine Station weiter fährt (Fahrtzeit 4 Minuten) werden gleich zwei Tarifzonen übersprungen. Dieser Mehrpreis ist extrem überhöht und steht in keinem angemessenen Verhältnis zur üblichen Kostensituation.

Im Nordwesten endet der HVV-Großbereich in Prisdorf und Kummerfeld, etwa 7 km von der Hamburger Stadtgrenze entfernt. Auf der Gegenseite, also im Südosten liegt die Stadt Winsen ca. 3 km von der Hamburger Stadtgrenze entfernt und gehört nicht mehr zum HVV-Großbereich. Der HVV-Großbereich endet bereits eine Station vorher in Ashausen. Wie im Fall Klecken => Buchholz muss für eine weitere Station, Fahrtzeit ebenfalls nur 4 Minuten, plötzlich mehr als der doppelte Fahrpreis gezahlt werden.  

Für die Pendler (mit Abonnement) sieht es ähnlich aus: 128,90 EUR kostet die Abonnement Karte (Großbreich + 2 Ringe) monatlich um von Winsen und Buchholz nach Hamburg zu pendeln, nutzt man hingegen die Bahnhöfe Klecken oder Ashausen sind es nur 85,00 EUR.  Das bedeutet, dass für einen Pendler aus Buchholz/Winsen jährliche Mehrkosten von ca. 500,00 EUR entstehen (im Gegensatz zu Pendlern aus Klecken/Ashausen).

Wir, die FREIEN WÄHLER finden diese enormen Mehrkosten für die Pendler stehen in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung.

Die Motive sind klar: der HVV lässt den HVV-Großbereich vor stark frequentierten Bahnhöfen enden, um mit den Pendlern aus Winsen und Buchholz kräftig Kasse zu machen. Eine derartige Tarifpolitik führt allerdings dazu, dass tendenziell mehr Pendler das Auto benutzen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen oder die im HVV Großbereich liegenden Bahnhöfe Ashausen, Stelle, Klecken und Hittfeld mit dem Auto anfahren. Dies führt zu den nachweislich jetzt schon überlasteten Pendlerparkplätzen an den betroffenen Bahnhöfen und zu mehr Verkehrslärm und Schadstoffen sowohl in Hamburg als auch im Landkreis Harburg.

 

Die FREIEN WÄHLER werden im Falle ihrer Wahl die Verhandlungen mit dem HVV aufnehmen und u.a. mit folgenden Argumenten für eine Ausweitung des HVV-Großbereichs auf die Städte Winsen und Buchholz werben:

 

  • Mehreinnahmen durch eine Steigerung der Fahrgastzahlen
  • Entlastung der P+R-Bahnhöfe Klecken, Hittfeld, Stelle und Ashausen
  • nachhaltige Reduzierung der Umwelt-/Verkehrsbelastung
  • Reduzierung der Verlärmung durch weniger Individualverkehr vor allem auch in Hamburg
  • Entlastung der P&R Parkplätze in Harburg
  • Mehr Pendler, die mit dem PKW in die Hansestadt fahren belasten auch die Hamburger Straßen zusätzlich, dadurch stehen höhere Kosten für die Straßenunterhaltung an und der Hamburger Haushalt wird zusätzlich belastet.
  • Eine Anpassung des HVV-Großbereichs würde ferner auch zu einer Entschärfung der Parkplatzprobleme in Hamburg führen.